Stopp5G - Forderungen an Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger

Technische Verbesserungen

  • Trennung von Außen- und Innenstrahlung
    Schluss mit Durchstrahlung von Wänden. Sendeanlagen, WLAN-Router, DECT-Telefone, DECT-Bayfone und alle anderen funkenden Geräte müssen auf ein Minimum gedrosselt werden.
    Mit Antennen auf Häusern, ähnlich wie früher für den TV und Rundfunkempfang, schaffen wir es, mit einem Bruchteil der heutigen Sendeleistung einen besseren und schnelleren Datenaustausch zu gewährleisten.
    Innerhalb der Wohnungen, Gebäude und Häuser hat jeder die freie Wahl, ob er für die interne Kommunikation sogenannte Femto-Zellen, also kleine Funkeinheiten installiert, die mit minimaler Sendeleistung keine Wände durchdringt aber die interne Kommunikation gewährleistet oder auf klassische und funkfreie Kabelverbindungen bzw. mögliche neue Techniken wie VLC setzt.

    Durch diese einfache Trennung benötigen wir insgesamt eine wesentlich geringere Sendeleistung und damit nur einen Bruchteil der benötigten Energie zur Versorgung der Netze. So können wir einen guten Fortschritt bei der Energiewende erzielen und jeder kann für sich selbst entscheiden, ob er sich der Funktechnik Zuhause und im Büro aussetzen möchte oder nicht.

  • Umstellen von Dauer- auf Bedarfsfunk
    Die meisten heutigen Funkmodule in WLAN-Routern, Druckern, Fernsehern, Smartphones, Smartwatches und vielen mehr, sendet ununterbrochen und das sogar, wenn überhaupt keine Verbindung zum Internet besteht. Das muss sich ändern. Alle Funkeinheiten müssen so ausgestattet sein, dass sie den eigenen Funk erst auf Anfrage (mittels kurzem Funksignal) starten und ihn nach Ende der Nutzung automatisch wieder abschalten.

    Allein durch diese kleine technische Verbesserung, können wir die tägliche Dosis Funkstrahlung um weit über 70% reduzieren.

  • Deutliche Kennzeichnung, ob ein Gerät funkt, wann, wie oft und wie stark es das tut.
    Viele Geräte sind heute mit Funktechnik ausgestattet, von denen der Nutzer nichts weiß bzw. keine Einzelheiten kennt. Auch Technik braucht einen vollständigen Beipackzettel und vor allem eine deutliche sichtbare Kennzeichnung der Funk-Emission.

  • Zuverlässige manuelle Abschaltfunktion
    Zahlreiche Geräte (Drucker, Smart-TV, kabellose Lautsprecher, etc.) funken permanent, solange sie am Stromnetz angeschlossen sind bzw. die Batterie noch nicht leer ist und es gibt keine Möglichkeit die Funkstrahlung manuell abzuschalten. Außerdem gibt es viele Geräte, die eine solche Funktion im Menü besitzen und das Deaktivieren auch anzeigen aber trotzdem weiter funken und den Nutzer im Glauben lassen, das Gerät würde nun nicht mehr funken (bspw. ist das bei vielen Druckern und Fernsehern der Fall).

    Alle Geräte, die Funktechnik besitzen, müssen auch die Möglichkeit zur zuverlässigen manuellen Abschaltung des Funks haben (Stichwort "Flugmodus").

  • Verpflichtung zu nationalem Roaming
    In Deutschland baut jeder Mobilfunkanbieter sein eigenes Netz auf. Das hat dazu geführt, dass wir zu viele Sendeanlagen in Deutschland haben und trotzdem zum Teil erhebliche Funklöcher. Das Stopfen der Funklöcher wird ganz schnell gehen, wenn man die Anbieter verpflichtet ein einziges gemeinsames Mobilfunknetz zu nutzen. Dann können sogar ein Großteil der vorhandenen Sendeanlagen abgebaut werden und wir haben trotzdem ein besseres Netz als heute.

    Dadurch sparen wir uns viele Ressourcen,
    können die Gesamtbelastung (Exposition) durch Funkstrahlung wesentlich verringern,
    die Kunden müssen sich nie wieder Gedanken machen, welches Mobilfunknetz sie nutzen wollen und
    die Kompatibilität der Geräte und Funkstandards wird viel größer.
    Damit wird alles viel günstiger, einfacher und überschaubarer, für die Industrie, die Kunden und die Politik.

  • Mehr Fördergelder zur Erforschung alternativer Netzwerktechniken
    Unsere Mobilfunkindustrie steckt in einer Sackgasse. Sie bastelt beständig an einer Technik weiter, von der sie seit Anbeginn weiß, dass sie uns langfristig vor gigantische Probleme bei der Gesundheit von Mensch, Natur und Klima stellt, was wir ja auch bereits in vielen Bereichen deutlich zu spüren bekommen. Statt immer aufs gleiche falsche Pferd zu setzen, ist es Zeit, sich mit der Erforschung gesünderer Alternativen zu beschäftigen. Es gibt z.B. einen Ansatz mit Lichttechnik (VLC), die bereits in einigen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird. Natürlich gilt auch für solche Alternativtechniken, dass sie zunächst auf Herz und Nieren geprüft werden muss, bevor sie auf Mensch und Natur losgelassen wird. Dies muss auch bei VLC und möglichen anderen Alternativen erst noch erfolgen.

 

Politische Verbesserungen

  • Anerkennung von Elektrohypersensibiltät (EHS) als Krankheit
    Erst dann bekommen Betroffene die dringend notwendige Unterstützung. Bisher betrachtet kaum ein Arzt Elektrosmog als mögliche Ursache chronischer und systemischer Beschwerden und findet für die seit Jahren rapide zunehmenden Beschwerdebilder (Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Blutstörungen, Neurologische Störungen, etc.) auch keine andere Ursache. Wer nicht hinsieht, kann auch nichts finden. Erst wenn wir unsere Ärzte verpflichten, den Ursachen von Krankheiten und Beschwerden auch im Umweltbereich auf den Grund zu gehen, können wir gezielt Betroffene zurück ins private und auch berufliche Leben holen. Es sind ebenfalls zahlreiche Leistungsträger unserer Gesellschaft von EHS betroffen, was unserer Volkswirtschaft enormen Schaden zufügt.

  • Schaffung eines Rechts auf analoges Leben
    Der Digitalisierungshype zwingt alle Menschen in ein kompliziertes System, das nur sehr wenige durchblicken und kontrollieren und in keiner Weise für Krisenfälle gerüstet ist. Der Energiebedarf der Digitalisierung nimmt Formen an, die unsere vorhandenen Stromnetze und vor allem unser Ökosystem schon heute immer wieder vor große Herausforderungen stellt. Das zukünftige Risiko von Stromausfällen und Hackerangriffen steigt Jahr für Jahr. Je mehr wir zwangsdigitalisieren, umso hilfloser und handlungsunfähiger sind wir, unsere Wirtschaft und unsere Infrastruktur, wenn etwas aufgrund einer Überlastung, eines Schadens oder eines gezielten Angriffs ausfällt.

    Darum brauchen wir analoge Alternativen, die unsere Gesellschaft und Wirtschaft auch in Krisen am Leben erhält und jedem die Möglichkeit schafft, ohne komplizierte und energieabhängige Systeme leben zu können.

  • Recht auf Funkfreiheit
    Beim Nichtraucherschutz hat es Jahrzehnte gedauert, das Recht auf Rauchfreiheit gesellschaftlich durchzusetzen. Und wir sehen heute: Es hat funktioniert und all die Horrorszenarien, die Raucher und deren Lobbyverbände aufgemalt hatten, sind nicht eingetreten. Ganz im Gegenteil. Wir sind alle glücklich, uns rauchfrei durch die Welt bewegen zu können und eine rauchfreie Luft geniessen zu dürfen. Das selbe Recht brauchen wir auch beim Funk. Auch dieser ist eine unnötige Umweltbelastung. Wir brauchen ihn nicht für ein funktionierendes Internet. Und wenn Funk, dann in abgegrenzten Bereichen mit eindeutiger Kennzeichnung, so wie heute beim Rauchen üblich.

 

Wissenschaftliche Verbesserung

  • Konzentration auf Vorher-/Nachher-Effekte beim Menschen, statt auf Krebs, Zellen und Tierversuche
    Statt abstrakter Laborversuche sollten Wissenschaftler in natürlichen Umgebungen forschen. Baubiologen beobachten von jeher die enormen und sehr schnellen, gesundheitlichen und kognitiven Verbesserungen nach deutlicher Reduzierung der alltäglichen Belastung durch moderne Funktechnik. Statt diese wertvollen Erfahrungswerte als unwissenschaftlich abzutun, sollten Wissenschaftler genau diese Erfahrung nutzen, um gezielter zu forschen. Inzwischen sind fast alle Menschen seit vielen Jahren einer täglichen und nächtlichen Dauerbestrahlung ausgesetzt. Es gibt kaum noch unbelastete Kontrollgruppen. Aus diesem Grund müssen wir die Beobachtung umkehren und die Dauerbelasteten als Kontrollgruppe nehmen. Vergleichen wir, was sich bei Menschen verändert, aus deren Alltagsleben Funkstrahlung beständig auf ein maximal mögliches Minimum reduziert wird und das in ihrer natürlichen Umgebung und nicht in Laboren. Aus Erfahrung wissen fast alle, die dies gemacht haben, dass spätestens nach einer Woche enorme gesundheitliche und kognitive Verbesserungen eintreten und nach drei Monaten etliche Langzeitbeschwerden, die das Leben schwer erträglich gemacht hatten, stark verblassen und in vielen Fällen sogar verschwinden.

    Liebe Wissenschaftler, schafft neues Wissen, statt altes Wissen zu bewahren. 

 

Gesellschaftliche Verbesserungen

  • Schluss mit dem Digitalisierungswahn
    Digitalisierung hat sehr starke religiöse Züge angenommen. Wer Kritik dazu äußert, wird sofort persönlich angegriffen und diffamiert. Es gibt kaum sachliche Auseinandersetzungen mit den Nachteilen der Digitalisierung. Es ist wie bei Verliebten, die alles rosarot sehen und alles leugnen, was am rosaroten Image kratzen könnte.

    Inzwischen sind viele aus ihrer Verliebtheit aufgewacht und haben erkannt, welche Ecken und Kanten die Digitalisierung hat.
    Digitalisierung verbraucht enorme natürliche Ressourcen, heizt unser Klima auf, macht das Leben kompliziert und rasend schnell, zu schnell für analoge Wesen, wie uns Menschen.
    Digitalisierung lenkt ab von den echten Themen und Problemen dieser Welt und lässt uns so blind in die Krise marschieren.
    Digitalisierung birgt ein enormes Manipulationsrisiko, da sie intransparent in den Händen weniger Großkonzerne liegt und vollkommen unreguliert ist.
    Digitalisierung hat ein hohes Ausfallrisiko durch Stromausfälle, Hacker, technische Störungen und Inkompatibilitäten.
    Digitalisierung verkompliziert das Leben.
    Digitalisierung raubt uns unsere Bewegungs- und Meinungsfreiheit, wenn sie weiterhin so allumfassend und unreguliert ist, wie derzeit.
    Digitalisierung ist nicht der Heilsbringer für alles, so wie es gerne verkündet wird. Sie ist nur ein Werkzeug, mit dem wir Gutes und Schlechtes machen können. Unreguliert und übereilt kommt bevorzugt Schlechtes heraus.

    Digitalisierung hat auch viel Potential für Gutes in der Welt, wenn sie denn vernünftig reguliert, transparent ist und nur dort gezielt eingesetzt wird, wo sie wirklich nachweislichen Nutzen bringt.
    Das fordern wir von jedem von uns. Jeder sollte gucken, wo Digitalisierung echte gesellschaftliche und umweltschonende Vorteile bringt und nicht nur Spielkram und ein Instrument zur Manipulation, Überwachung, Kontrolle, für Profitgier und Machtmissbrauch ist.

    Fordern wir Entdigitalisierung, dort wo sie überflüssig ist und potentiell Schaden anrichtet.
    Fordern wir eine langsame, sichere und nachhaltige Digitalisierung, statt überstürzter, unüberlegter und unregulierter, die am Ende wie ein Bumerang auf uns und unsere Welt zurückfällt.

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