Die fehlende Erdung der meisten Router sorgt für erhöhte elektrische Felder auf allen LAN-Kabeln. Dies kann man glücklicherweise nachträglich optimieren.

Wer bei der Vernetzung von Computern und allen anderen Geräten, die mit dem Internet verbunden sein sollen, auf LAN setzt, statt auf WLAN, tut seiner Gesundheit langfristig gesehen sehr viel Gutes.

Bei jeder Vernetzung steht ein Router im Mittelpunkt, der als Schnittstelle zwischen Internet und Ihren Geräten dient. Leider haben fast alle Router als Stromanschluss lediglich einen Flachstecker statt eines viel sinnvolleren Schuko-Steckers.

  

WLAN ist natürlich das deutlich größere Elektrosmog-Thema, doch dank des billigen Flachsteckers gibt es auch bei der verkabelten Vernetzung ein im Vergleich kleines aber vollkommen unnötiges Elektrosmog-Thema.

Bei Flachsteckern fehlt der dritte Draht im Kabel und damit auch die Erdung. Eine Erdung würde jedoch die Elektrischen Wechselfelder (EWF) deutlich reduzieren. Hierzu ein kurzer Exkurs zu EWF: 

Ohne elektrische Felder würde unsere Welt, so wie wir sie kennen, nicht existieren. Elektrische Felder finden wir überall. Aus dem Chemie-Unterricht kennen Sie sicher noch die Elemente-Tafel.

 (Bildquelle: pixabay.com)

Neben dem Symbol für jedes Element steht dessen Kernladungszahl. Diese Kernladung beschreibt eine elektrische Ladung. Im Kern aller Materie stecken demnach elektrische Felder. Alle chemischen Prozesse funktionieren aufgrund elektrischer Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Elementen. Auch der menschliche Körper funktioniert nur auf Basis elektrischer Wechselwirkungen. Alle Stoffwechselprozesse, alle Nerven- und Muskelprozesse, alle Gehirnaktivitäten, wirklich alles im Körper funktioniert auf Basis elektrischer Wechselwirkungen. Die elektrischen Felder in der Biologie und der gesamten Natur sind elektrische Gleichfelder. Nach der Entdeckung künstlicher elektrischer Energie gab es einen großen Streit zwischen dem industriellen George Westinghouse und Thomas Edison. Edison favorisierte Gleichfelder, Westinghouse mit Unterstützung von Nikola Tesla favorisierte Wechselfelder. Am Ende gewann leider, wie viel zu oft, die Geld-Seite mit Herrn Westinghouse und damit die verheerenden Wechselfelder.

Wechselfelder sind im Grunde Gleichfelder, die jedoch permanent ihre Polarität wechselt. In Europa geschieht dieser Wechsel 50mal pro Sekunde (= 50Hz). Dieser sehr schnelle Wechsel ist vollkommen unnatürlich und reizt besonders Nerven und Muskeln. Elektrische Wechselfelder beschränken sich nicht darauf, im Kabel zu bleiben. So wie jeder Magnet eine magnetische "Aura" bildet, bildet jedes unter Spannung stehende Kabel und auch Gerät eine elektrische "Aura" um sich herum. Bei unserem 230V-Stromnetz ist diese Aura noch in einem Meter Entfernung groß genug, um Nerven und Muskeln reizen zu können. Diese Reizungen mögen relativ klein sein, sind jedoch eine Dauerbelastung für Körper und Gesundheit. Je näher man sich an einem elektrischen Kabel oder Gerät befindet, umso größer die Reizung. <Exkurs-Ende>

Leider sparen Menschen gerne am falschen Ende, was die Industrie dazu führte, bei den meisten elektrischen Geräten auf den Erdungsdraht zu verzichten. Rein technisch funktioniert alles ohne Erdung. Biologisch gesehen, erhöhen sich durch diesen Verzicht jedoch die Belastungen durch elektrische Wechsefelder. Befindet sich z.B. ein Mensch in einem elektrischen Wechselfeld, was im Grunde in jedem Raum der Fall ist, fängt seine eigene Körperelektrik an, "im Takt" zu schwingen bzw. kommt durch die Fremdschwingung zum Teil aus dem eigenen Takt. Weil dies in der gesamten Entwicklung des Lebens niemals vorgekommen war, kann die Biologie damit nicht umgehen und versucht stattdessen "trotzdem" weiter zu funktionieren. Das strengt an, raubt Energie und kann auf Dauer zu ernsthaften System-Störungen führen. Typische Beschwerdebilder dazu sind Verspannungen, chronische Schmerzen, Entzündungen und Schleimhautreizungen sowie erhöhte Infektanfälligkeit und Schlafstörungen.

Es lohnt sich, elektrische Wechselfelder zu vermeiden oder zumindest so weit wie möglich zu reduzieren. Im Fall eines LAN-Netzwerks ist dies relativ einfach. Hat Ihr Router lediglich einen billigen Flachstecker, können Sie nachträglich eine Erdung des Routers vornehmen. Mit der Erdung des Routers sind gleichzeitig alle LAN- und Telefonkabel geerdet, die an den Router angeschlossen sind und ebenso alle Geräte, die am Ende dieser Kabel hängen. Eine sehr einfache Möglich der nachträglichen Erdung ist über die USB-Schnittstelle möglich, welche heutzutage fast jeder Router besitzt. Sollten Sie an einem LAN-Kabel vom Router als Verteiler einen Netzwerk-Switch angeschlossen haben, müssen Sie darauf achten, dass dieser für seinen Stromanschluss einen Schuko-Stecker am Netzteil hat (bspw. Digitus 95320 in der 1 GBit/s Version mit 4+1 oder 8 Ports). Switches, die nur einen Flachstecker besitzen, geben die Erdung nicht weiter.

In folgendem Video zeige ich Ihnen den Effekt, den eine solche USB-Erdung hat. Beispielhaft zeige ich den Effekt anhand eines LAN-Kabels, eines Notebooks und eines Smartphones:

Ein USB-Erdungskabel können Sie fertig kaufen oder ganz einfach selber basteln:

Zum selber Basteln brauchen sie folgende Dinge:

Weitere Produkte aus den Videos: